07 - Erfolg durch Selbstführung - Kapitel 3 - Erfolgsfaktor Routinen

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00:00:00: Erfolgt durch Selbstführung.

00:00:02: Kapitel drei, die Erfolgsfaktoren der Selbstführungen und hier jetzt erfolgs.

00:00:07: Faktor zwei Routinen!

00:00:10: Alles auf Autopilot.

00:00:14: In den letzten Jahrzehnten ging es vielfach um Motivation selbst Motivations-Motivation von Mitarbeitern, MotivATION für irgendetwas usw.

00:00:23: Es ging immer um Motivaion.

00:00:24: Motivaton war so der Zauberbegriff.

00:00:28: Ich persönlich finde, Motivation wird dramatisch überschätzt.

00:00:34: Motivations ist eher eine Diva, eine launische Geliebte.

00:00:39: Bei Motivaton geht es um die Lust etwas zu tun aber vielfach geht's da gar nicht um Lust oder Spaß.

00:00:47: man muss das einfach tun.

00:00:48: ich habe auch den Eindruck dass das einfach auch so zeitgeistig so falsch ist.

00:00:53: ja oh ich hab jetzt keine Lust.

00:00:56: Ja da nicht, wenn du keine Lust hast dann mach's halt ohne.

00:01:00: Egal also wertfertig das ist so mein Ding und ja weiß ich nicht.

00:01:06: aber Ich bin hier auch ein Boomer Das ist eine andere Generation, hab keine Ahnung.

00:01:09: Es gibt einfach Sachen die müssen gemacht werden Kloputzen Haare aus dem Siffon herausnehmen Wenn man welche hat oder irgendwie keine Ahnung, nichts essen.

00:01:20: Oder doch essen?

00:01:21: Oder kann Alkohol trinken?

00:01:23: Oder irgendwie aufräumen irgendwas oder einfach zur Arbeit zu gehen?

00:01:27: Manche Sachen muss man machen!

00:01:28: Da geht es nicht um Motivation sondern da geht's einfach darum.

00:01:30: ich tue es und deswegen finde auch gut und deswegen sind Routinen auch so wichtig.

00:01:38: Die Motivations ist die Kraft die aufgewendet werden muss um den Start Punkt einer Aufgabe zu überwinden.

00:01:45: Es geht also um die Startenergie, das ist wie beim Anlass am Auto der Motor sich dreht brauchen wir erstmal Energie und da gibt es einen kleinen Anlasser, der dreht den dann und er läuft der Motor und er leucht davon allein, da braucht man keinen Anlass mehr, dann ist alles gut.

00:02:00: und dieses Bild gefällt mir sehr, sehr gut!

00:02:05: Also die Motivation wäre denn die Energie in dieser Batterie?

00:02:11: Und je nachdem was für eine Aufgabe das ist, braucht sie also mehr Startenergie oder weniger Startenergy.

00:02:19: Zum Beispiel einmalige neuartige unbekannte oder einfach unangenehme Aufgaben erforder logischerweise mehr Start-Energie als Aufgaben die einfach sind oder schon mehrfach ausgeführt wurden oder die sogar Lust bringen, oder Spaß bringen.

00:02:38: Oder auf jeden Fall mal darüber nachzudenken wie viel Startenergie man eigentlich braucht um eine Aufgabe zu erledigen.

00:02:45: das ist schonmal ganz gut.

00:02:47: und jetzt ist die Frage Wie kann man denn die Menge an Startenergi über den Tag reduzieren?

00:02:57: Und die Antwort liegt schon auf der Hand je weniger einzelne Aufgaben man starten muss desto weniger Startenergie braucht man.

00:03:07: Und wenn man jetzt einfache Aufgaben in einen großen Aufgabenblock zusammenfasst, dann braucht man einmal Startenergi um den großen Block abzuarbeiten.

00:03:18: und jetzt sind wir bei den Routinen.

00:03:20: Routine bestehen aus einzelnen Aktivitäten die sich wiederholen also einzelne Gewohnheiten.

00:03:27: Wenn man jetzt nicht wiederholende Aufgaben zu Routienen verpackt Dann hat man einen großen Aufgabenblock und braucht nur einmal Startenergie.

00:03:38: Routinen haben natürlich auch den Vorteil, dass sie nicht nur weniger Startenergi brauchen sondern auch weil sie dann wiederholt werden.

00:03:47: Weil es eine Routine ist.

00:03:48: Eine Routine is ja ex-Definitionen schon so das er wiederhohlt wird hat man da eine Routine, man kann in der Routine hat mal eine Routine und deswegen fällt es halt leichter.

00:03:59: Wenn man etwas immer wieder macht, immer wieder in der gleichen Reihenfolge dann fällt das einem leichter weil es automatisiert abläuft.

00:04:07: also genauso funktioniert dass das Wort Routine sagt eigentlich schon alles und damit spart man ungeheuer Energie und meistens auch Zeit weil es einfach schneller und zügiger geht.

00:04:19: Das beste Beispiel für eine Routine ist immer das Autofahren, finde ich.

00:04:25: Also Autofahrern ist irgendwann eine Routine egal wo sie hingeht.

00:04:29: und wenn sich überlegen Sie haben noch keinen Führerschein jetzt machen Sie einen und Sie fahren möglichst auch noch ein Schaltgetriebeauto dann wird es richtig aufwendig.

00:04:39: so da müssen Sie schon mal gucken geht das Ding an und wo ist der Rückwärtsgang?

00:04:44: Wo ist der Vorwärzgang?

00:04:46: Wie funktioniert das mit dem Schalten, mit den Kuppeln?

00:04:49: und dann die Verkehrssituationen und dann Verkehr selber und Straßenschilder usw.

00:04:55: Und irgendwann wird es ganz zur Routine und dann fahren sie los und verlieren gar keine Energie mehr.

00:05:01: Das ist toll!

00:05:02: Und sowas.

00:05:03: also diese Idee auf den Arbeitsalltag und auch die Routinen, die man macht zu übertragen – das ist jetzt das Geheimnis.

00:05:14: zur Erklärung.

00:05:16: Was ist eine Routine und was ist eine Gewohnheit?

00:05:18: Und wo ist der Unterschied?

00:05:20: Also ich mache es mir da relativ leicht, die Sack-Eine-Gewohnhalt ist eine einzige Tätigkeit, eine einmalige Sache.

00:05:27: Alles, was sich daran anknüpfe, ist dann irgendwann eine Routine.

00:05:33: Eine Gewohnheid ist eine einfache Aktivität und eine Routhin ist eine komplexe Aktivitie aus mehreren einzelnen Aktivitäten besteht.

00:05:46: So jetzt wollen wir uns noch ein bisschen mehr mit den Routinen auseinandersetzen, es gibt ja viele Arten von Routine.

00:05:53: ich unterscheide mal mindestens drei Arte von Routinnen und die nach dem Auslöser sortiert.

00:06:01: also Es gibt Zeitroutinen Die hängen an einer Uhrzeit Kettenroutine Die Hängen an anderen Gewohnheiten Und situative Routienen Die hängen an einer Situation.

00:06:15: Das sind die Schwersten, also Zeitroutinen, Kettenroutine und situative Routinen.

00:06:24: Also eine Zeitroutine hängt an einer Uhrzeit das heißt immer morgens um fünf Uhr dreißig stehe ich auf Und dann beginnt sozusagen die Aufsteheroutine Eine Ketten-Routine, die hängt in einer anderen Gewohnheit.

00:06:39: Kettenroutinen sind also auch das Ziel, um überhaupt Routinen zu bilden.

00:06:43: Also wenn sie morgens Kaffee kochen oder Tee kochten dann ketten Sie andere Sachen da dran und dann fällt Ihnen das natürlich sehr leicht und dann läuft der ganze Morgenplot ab.

00:06:55: Sie können natürlich – und das ist immer eine gute Sache, wenn man neue Routine aufnimmt – zum Beispiel sie putzen sich die Zähne dann verwenden sie auch gleichzeitig die Zahnside.

00:07:05: Das ist ja eine kleine Kettenroutine, also Zähne putzen wäre da eine Gewohnheit aber dann die Zahnpflege allgemein wäre dann halt zähne Putzen und die Zahlseite dazu.

00:07:19: man kann natürlich so viele andere Sachen machen wenn Sie zum Beispiel auf die Toilette gehen.

00:07:23: das ist ja immer einer von diesen Basis, Gewohnheiten die man hat oder die Sachen die man unbedingt machen muss und wenn man da etwas anknüpft dann ist man besonders erfolgreich.

00:07:34: Zum Beispiel man sagt hier ist man aber nicht auf die Toilette geht trinke ich auch gleichzeitig noch was.

00:07:37: so könnte man zum beispiel sicherstellen dass man tatsächlich an jeden tag auf seine zwei zu eine halb Liter kommt Auch wenn es vielleicht ein bisschen komisch ist wenn er auf die toilete geht und immer seine Flasche mitnimmt.

00:07:46: naja gut das ist nur ein Beispiel.

00:07:48: Das ist denn eine Kettenroutine Und die dritte Gruppe Routine nach Auslösern, ist dann die situative Routine und die hängt an einer Situation.

00:07:57: Also es geht immer um ein Auslöser aus einer Situation heraus und dann kommt eine Reaktion da drauf.

00:08:06: also wenn ich Stress empfinde, dann halte ich inne und konzentriere mich auf meinen Atem.

00:08:12: das wäre zum Beispiel eine situative Routine.

00:08:15: Oder wenn mich ein Mitarbeiter um eine Lösung bittet, dann frage ich zunächst nach seinen eigenen Vorschlägen.

00:08:23: Und zum Thema situative Routinen habe ich aber noch ganz viel zu sagen in einem späteren Podcast.

00:08:31: Kennen Sie übrigens den Begriff Implementierungsintention?

00:08:36: Das ist jetzt ein wissenschaftlicher Fachbegriff aus der Psychologie und hier geht es um eine Art von situativen Routinen, also da geht es auch um Stressbewältigung und dann geht's darum zu überlegen was passiert wenn ich Stress habe.

00:08:55: Was passiert in dieser jener Situation?

00:08:58: Und dann gibt es wie gesagt diese Implementierungsintention und die wird dann erarbeitet.

00:09:07: ja okay Ich wollte auch noch mal ein bisschen etwas Wissenschaftliches einbringen.

00:09:11: nicht dass sie denken ich werde das alles nicht gelesen hab ich aber doch.

00:09:14: So, und es gibt übrigens jetzt kommen wir nochmal zurück zu den Routinen.

00:09:19: Es gibt noch eine Art die Routienen zu unterscheiden voneinander und zwar gibt es reine Handlungsroutinen dann gibt es Reinedenkroutinnen Und natürlich das ist das meiste Mischformen.

00:09:35: Also eine reine handlungsroutine ist zähne putzen Kaffee kochen da brauche ich keinen hören.

00:09:41: Und eine Meditation beispielsweise ist eine reine Denkroutine.

00:09:47: Davon gibt es ja auch mehrere, also wenn man jetzt zum Beispiel überlegt morgens gucke ich in meinen Notizbuch und durchdenke den Tag dann ist das natürlich eine reinen Denkroutine und hat mit Handeln soweit nichts zu tun.

00:10:02: aber der gesamte Block ist am Ende natürlich eine Mischform.

00:10:08: Am Ende ist es sehr komplex.

00:10:10: Ich gehe da auch im Laufe des Buches noch mal drauf ein, also was ist denn jetzt eigentlich eine Handlung?

00:10:23: Welche einzelnen Ebenen besteht eine Handelung?

00:10:25: und das kann natürlich denken, atmen, bewegen, handeln usw.

00:10:33: Also so etwas kann sehr komplekt sein in einer Routine Und das ist dann eine Mischform.

00:10:38: Also reine Handlungsroutinen während Zähneputzen, reine Denk-Routinen sind zum Beispiel die Meditation.

00:10:45: und eine Mische Form ist jeder sportliche Ablauf jede körperliche Bewegung, fast jede körperliche Bewegung.

00:10:52: auf jeden Fall jede sportliche Bewegungen hat dann immer mehrere Dimensionen.

00:11:02: Auch noch eine Unterscheidung geht es einfach nur darum, dass sie sich mit dem Begriff der Routinen so ein bisschen vertraut machen.

00:11:10: Es gibt bei uns Planungsroutinen die stelle ich auch alle noch vor.

00:11:16: dann gibt es Reflektions-Routinen auch die stell ich alle noch Und dann auch Pflegeroutinen.

00:11:23: Zum Beispiel Freitags ist es bei mir immer so, ich habe eine Reihe von Punkten die ich abarbeite damit ich einfach diese Woche sauber kriege und das sind Pflege-Routine.

00:11:33: Aber eine Pflegeroutine könnte auch sein Ich putze meinen Bart vielleicht wie auch immer Auf jeden Fall!

00:11:38: Mit diesem Kapitel will ich sie für Routinen sensibilisieren aber auch begeistern.

00:11:43: Also ich bin ein großer Freund von Routinnen.

00:11:46: Wenn man die mal eingeschliffen hat ist es großartig Und es gibt halt viele unterschiedliche Art von Routinen.

00:11:51: Sie brauchen jetzt aber noch nicht viel zu machen, sie können sich vielleicht überlegen welche Routien habe ich denn derzeit schon?

00:11:57: Aber im Laufe dieses Podcasts geben wir sehr, sehr vielen Routinnen nochmal auf die Kompel, auf die Spur und versuchen die auch zu optimieren und neu zu gestalten und auch neue Routienen zu etablieren.

00:12:11: Darauf können sie sich schon mal verlassen.

00:12:13: Das ist der Erfolgsfaktor zwei gewesen!

00:12:16: Die Routine.

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